Über diese Seite
Gebührenrechner.de ist eine Sammlung von 69 Rechnern für Gebühren, Steuern und Kosten in Deutschland. Alle sind kostenlos, keiner verlangt eine Anmeldung, und die Eingaben verlassen Ihren Browser nicht.
Wer die Seite betreibt, steht im Impressum. Auf dieser Seite geht es darum, wie die Rechner arbeiten — was Sie also über die Zahlen wissen sollten, bevor Sie sich auf eine verlassen.
Woher die Werte stammen
Jeder Satz, mit dem gerechnet wird, hat eine benennbare Quelle. Bei allem, was gesetzlich festgelegt ist, ist das der Gesetzestext selbst: das KraftStG für die Kfz-Steuer, das GNotKG für Notargebühren, die WoFlV für die Wohnfläche, die BetrKV für Betriebskosten, §§ 247 und 288 BGB für Verzugszinsen.
Bei Werten, die sich jährlich ändern, kommen die Zahlen von der Stelle, die sie festsetzt: die Rechengrößen der Sozialversicherung vom GKV-Spitzenverband, der Einkommensteuertarif vom Bundesfinanzministerium, die Düsseldorfer Tabelle vom Oberlandesgericht Düsseldorf, die Wechselkurse von der Europäischen Zentralbank. Bei Anbietergebühren — PayPal, Stripe, eBay, Amazon — sind es die veröffentlichten Preislisten.
Diese Werte liegen an einer einzigen Stelle im Code, nicht verteilt über die einzelnen Rechner. Das ist der Grund, warum eine Änderung zum Jahreswechsel überall gleichzeitig ankommt und warum zwei Rechner auf dieser Seite nicht unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage geben können.
Was die Rechner nicht leisten
Sie liefern eine belastbare Größenordnung und erklären den Rechenweg. Sie ersetzen keine Beratung, und an drei Stellen ist das besonders wichtig:
- Wo individuelle Konditionen gelten — verhandelte Händlersätze, der eigene Versicherungstarif, eine bestimmte Bank.
- Wo eine Behörde entscheidet — der Steuerbescheid, der Bescheid des Hauptzollamts, die Einstufung durch den Medizinischen Dienst.
- Wo es um einen Titel oder einen Vertrag geht — Unterhalt, Erbauseinandersetzung, Kaufvertrag. Dafür braucht es Jugendamt, Notar oder Fachanwalt.
Wo ein Rechner vereinfacht, steht das im Ergebnis dabei. Beim Steuerrechner etwa wird der Tarif zonenweise linear gerechnet statt mit der quadratischen Progression des Gesetzes — für die Größenordnung genügt das, für den Bescheid nicht.
Wenn etwas falsch ist
Dann schreiben Sie es uns über das Kontaktformular, am besten mit der Quelle. Belegte Fehler in Sätzen oder Rechenwegen werden korrigiert.
Das ist keine Floskel. Mehrere Rechner auf dieser Seite rechneten mit veralteten oder schlicht falschen Sätzen, bis das auffiel: die Grunderwerbsteuer für Thüringen mit 6,5 statt 5,0 Prozent, die Kfz-Steuer mit einem pauschalen CO₂-Satz statt der seit 2021 gestaffelten Tabelle, die Kleinunternehmergrenze mit 22.000 statt 25.000 Euro. Ein Rechner, der nie korrigiert wurde, ist selten einer, der nie falsch lag.
Werbung und Daten
Die Seite finanziert sich über Werbung. Anzeigen werden erst geladen, nachdem Sie zugestimmt haben; ohne Zustimmung bleibt der Platz leer. Die Berechnungen selbst laufen im Browser, es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert. Details stehen in der Datenschutzerklärung.