Hochzeitskosten-Rechner

Berechnen Sie die Kosten für Ihre Hochzeit

Was eine Hochzeit kostet

In Deutschland liegt der Durchschnitt bei rund 15.000 € für etwa 70 Gäste. Die Spannweite reicht von 3.000 € für eine kleine Feier bis weit in den sechsstelligen Bereich, und der wichtigste Hebel ist immer derselbe: die Zahl der Gäste.

Denn fast alles skaliert mit ihr. Essen, Getränke, Torte, Sitzplätze, Dekoration, Einladungen — zwanzig Gäste weniger sparen schnell 3.000 €.

Ein realistisches Budget für 70 Gäste

PostenKostenAnteil
Location und Catering7.000 €47 %
Getränke1.500 €10 %
Fotograf1.800 €12 %
Brautkleid, Anzug, Styling2.000 €13 %
Musik / DJ900 €6 %
Dekoration und Blumen800 €5 %
Standesamt und Papiere150 €1 %
Einladungen, Ringe, Sonstiges850 €6 %
Summe15.000 €

Ohne Flitterwochen. Die Standesamtsgebühr liegt je nach Gemeinde bei 40 bis 90 €, für die Trauung außerhalb der Öffnungszeiten oder an einem besonderen Ort kommen 100 bis 300 € dazu.

Was pro Gast anfällt

Rechnen Sie mit 100 bis 180 € je Person für Essen und Getränke, dazu 20 bis 40 € für Sitzplatz, Gedeck und Deko. Ein Gast kostet also grob 150 bis 200 €.

Das macht die Gästeliste zur wichtigsten Kostenentscheidung überhaupt — und zur unangenehmsten. Der übliche Kompromiss: kleine Trauung mit engem Kreis, größere Feier am Abend mit weniger aufwendigem Essen.

Wo sich sparen lohnt und wo nicht

  • Termin. Freitag oder Sonntag statt Samstag, November statt Juni: bei Location und Dienstleistern oft 20 bis 30 % günstiger.
  • Getränke. Manche Locations erlauben eigene Getränke gegen Korkgeld. Rechnen Sie das durch, es kann in beide Richtungen ausgehen.
  • Deko selbst machen: spart Geld und kostet Zeit und Nerven in der Woche, in der beides knapp ist. Trockenblumen und Mietdeko sind der Mittelweg.
  • Nicht sparen beim Fotografen. Es ist der einzige Posten, von dem nach dem Tag noch etwas übrig ist — und der einzige, der sich nicht nachholen lässt.

Woran am Ende gedacht werden muss

Die Papiere: Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt, Geburtsurkunde, Aufenthaltsbescheinigung, bei früherer Ehe das Scheidungsurteil. Bei ausländischen Dokumenten kommen Übersetzung und Apostille dazu, was Wochen dauern kann.

Und die Zeit danach: Namensänderung im Ausweis, bei Banken, Versicherungen und Arbeitgeber, dazu der Wechsel der Steuerklasse. Letzterer wirkt rückwirkend für das ganze Jahr der Eheschließung — was in vielen Fällen eine Erstattung bedeutet: Gehaltsrechner.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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