Tagesgeld-Rechner

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Aktualisiert: 2026-01-01

Zinseszinsberechnung für Tagesgeld

Deutsche Bundesbank - Tagesgeldzinsen

Tagesgeld: für das Geld, das schnell da sein muss

Täglich verfügbar, kein Kursrisiko, gesetzlich gesichert bis 100.000 €. Dafür ist der Zins variabel — die Bank kann ihn jederzeit senken, und sie tut es regelmäßig, sobald die Lockphase vorbei ist.

Das macht Tagesgeld zum richtigen Ort für genau eine Sache: den Notgroschen. Für alles andere ist es entweder zu unrentabel oder zu unverbindlich.

Was der Notgroschen kostet

Ab 25.000 € reißen Sie mit einem einzigen Konto schon den Sparerpauschbetrag von 1.000 €. Ohne Freistellungsauftrag zieht die Bank vom ersten Euro Steuer ab.

Ertrag im Jahr, vor Steuern
Guthaben1,5 %2,5 %3,5 %
5.000 €75 €125 €175 €
10.000 €150 €250 €350 €
25.000 €375 €625 €875 €
50.000 €750 €1.250 €1.750 €

Der Lockzins und was danach kommt

Die Spitzenangebote in Vergleichen sind fast immer befristet: sechs Monate für Neukunden, danach fällt der Satz auf einen Bruchteil. Die Bank verlässt sich darauf, dass niemand hinsieht — und meistens stimmt das.

Zwei Konsequenzen. Erstens: Setzen Sie sich eine Erinnerung auf den Tag, an dem die Frist endet. Zweitens: Rechnen Sie den Wechsel realistisch. Bei 10.000 € und einem Prozentpunkt Unterschied sind es 100 € im Jahr — genug, um eine halbe Stunde Kontoeröffnung zu rechtfertigen, aber kein Grund, alle drei Monate die Bank zu wechseln.

Wie viel Notgroschen

Alles darüber gehört nicht aufs Tagesgeldkonto. Geld mit festem Termin ins Festgeld, Geld ohne Termin und mit langem Horizont in einen ETF-Sparplan.

  • Angestellte mit sicherem Job: drei Nettomonatsgehälter.
  • Selbstständige und Menschen mit schwankendem Einkommen: sechs Monate, eher mehr.
  • Wer eine Immobilie besitzt: zusätzlich eine Rücklage für Instandhaltung, weil eine Heizung nicht wartet.
  • Wer ein altes Auto fährt: zusätzlich den Betrag, den die nächste größere Reparatur kosten könnte.

Worauf Sie beim Konto achten

Kostenlose Kontoführung ist Standard; alles andere lohnt keinen zweiten Blick. Wichtig sind das Referenzkonto (manche Banken lassen nur ein einziges zu, was bei einem Bankwechsel lästig wird), die tatsächliche Dauer bis zur Gutschrift einer Auszahlung und die Frage, ob der beworbene Zins für Bestandskunden gilt oder nur für Neukunden.

Und die Einlagensicherung. Bei Angeboten über Zinsportale liegt das Geld bei einer Partnerbank im europäischen Ausland — rechtlich gesichert, praktisch mit längerem Weg im Ernstfall.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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